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2. Tag - Tralee <-> Dingle
nser lieber Matt mußte heute arbeiten aber er hatte uns mit ausreichend Kartenmaterial versorgt also machten wir uns alleine von Tralee über den leider vernebelten Connorpass, dessen kurvige und immer enger werdende Straße leider im (Aus-)Bau war, auf den Weg nach Dingle. Auf dem Connorpass mußten die Cams das erste Mal richtig leiden - der Blick ins nebenliegende Tal mit seinen vielen kleinen Seen war einfach wunderschön, auch, wenn der Nebel unsere Aussicht beeinträchtigte, der Wind ganz schön heftig pfiff und uns ebenfalls den Atem raubte. Aber je mehr wir uns Dingle näherten desto mehr lichtete sich der Nebel und die Sonne lachte uns wieder an, als ob nichts gewesen wär.
In Dingle angekommen wartete der seit 1986 lebende Delphin "Fungie" auf uns. Nunja, eigentlich haben wir auf ihn gewartet und uns nach 2 Stunden auf dem Touristen-Boot einen ordentlichen Sonnenbrand geholt. Aber die Warterei wurde belohnt und er zeigte sich dann doch noch und "erwischt" hatte ich ihn mit dem Camcorder auch. Übrigens: Der Tourverlauf im Kartenausschnitt hat wirklich nur zufällig die Form eines Delphins.
Wir erkundeten danach noch ein wenig das malerische Hafenstädtchen Dingle inklusive einer unvermeidlichen Futtereinlage in einem urigen Cafe.
Zwischenzeitlich hatte Matt Feierabend und auf seinem Weg nach Lispole trafen sich dann unsere Wege. Eine kurze Strecke fuhren wir zusammen Richtung Inch, bis wir auf einer Küstenstraßen-Haltebucht eine Plauderrast machten und der Asphalt unter unseren Stiefeln in der Sonne schier zu schmelzen (und somit zu kleben) begann. Nun war mir klar, warum die Reifen so prima auf der zum Teil sehr gut ausgebauten Küstenstraße hafteten (kleiner Scherz am Rande, mit der Reifenhaftung hatte ich in Irland keinerlei Probleme). Wir befuhren die Küstenstraße mit der tollen Aussicht weiter bis Castlemaine, wo wir mit den Mopeds noch einen kleinen Berg erklommen, um eine herrliche Aussicht auf das vor uns liegende Tal und die Macgillycuddy's Reeks zu geniessen.
Als wir den Berg über enge Straßen wieder hinunterfuhren, hatten wir das Vergnügen am Wegesrand grasenden Kühen vorsichtig aus dem Weg zu fahren und eine Henne samt Küken flüchten zu sehen, nachdem sie uns hörte (sehen brauchte man uns nicht - Matts Superfourmotor hatte einen ordentlichen Sound).
Dieser Tag wurde nach unserer Ankunft in Tralee und gemütlichen 119 km in einem Pub (Bailey's Corner) in Tralee's Innenstadt abgeschlossen, wo es angenehm schöne Live-Musik gab. Wir wurden oft angesprochen wegen unserem heftigen Sonnenbrand - in Irland hat er wohl eher Seltenheitswert....
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