|
| |
7. Tag - Ruhetag (mehr oder weniger zwangsweise)
ch entschloß mich, heute das General Hospital von Tralee aufzusuchen, denn die Ungewißheit, ob mein Fuß nun gebrochen ist oder nicht, ließ mich nicht los. Für diesen Tag war von der Tourplanung eh ein "ruhiger" Tag mit Museumsbesuchen etc. geplant, da Matt arbeiten mußte. Klaus und ich haben dann halt nach einer kurzen Taxifahrt eine mehrstündige Krankenhausbesichtigung gemacht. Ich gab dem behandelnden Arzt gleich zu verstehen, daß ich mit dem Motorrad nach Deutschland zurück will, um ihn nicht auf falsche Gedanken und somit auf einen Gips zu bringen. Ein ungläubiger Blick, ein kurzes Augenbrauenhochziehen und ein "Maybe it's broken or not" seinerseits nach Abtasten meines Fußes und ich wurde zum Röntgen geschickt. Zum Glück stellte sich heraus, daß es "nur" eine Zerrung im dicken Zeh war, die sich aber für mich eher wie eine Zerrung/Quetschung/Dehnung im gesamten Fuß anfühlte. Zudem war mein Schienbein eine einzige Prellung, wovon ich 5 Wochen später noch was hatte; die Zerrung ließ sich noch viel länger Zeit.
Den Abend verbrachten wir wie geplant bei Matt's Familie, denn wir waren zum Grillen eingeladen. Matt holte uns in Tralee ab und wir fuhren zu seinem Haus, wenige Kilometer von Tralee entfernt. Anke, Matt's Frau und Matt's Schwiegermutter, die zu Besuch war, zauberten uns was herrlich Köstliches zusammen - auch die Vegetarier unter uns kamen nicht zu kurz, ganz im Gegenteil. Nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle! Nach einem lustigen und geselligen Abend fuhr uns Matt wieder zurück und wir verbrachten zum letzten Mal die Nacht in Tralee.
 |
 |
|
|
|
|